In manchen Regionen der Welt wird die CO2-Problematik stärker thematisiert als in anderen. Ein guter Indikator ist auch hier, wie sollte es anders sein, die Werbung.
Statt einer inzwischen recht abgegriffenen “Don’t drink and drive”-Kampagne setzt die australische Brauerei Coopers auf Umweltschutz:
Reduce carbon emissions.
Walk to the pub.
Wir finden, so macht CO2-Sparen noch mehr Freude.
Der Photobeweis findet sich im Blog Klimawandel.
16. Oktober 2007
Die weltweite Emission des Treibhausgases CO2 steigt schneller als die düstersten Prognosen es vorhergesehen haben. Eine der wichtigsten Ursachen ist die schnell wachsende Wirtschaft in China. Dies veröffentlicht ein internationales Forscherteam in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences.Seit dem Jahr 2000 liegt das jährliche Wachstum des CO2-Ausstosses bei ca. 3 %. In dem Zeitraum 1990-1999 lag dieser noch bei ca. 1 %. p.a .
Der jährliche CO2-Ausstoß aus China hat sich seit 2000 fast verdoppelt. Eine begleitende Pressemeldung nennt den Trend “alarmierend”. Was den CO2-Ausst0ß betrifft, scheint die Realität sich noch ungünstiger zu entwickeln als im worst-case Szenario des IPPC, dem UN-Organ zur Untersuchung des Weltklimawandels, beschrieben.
Die aktuelle Untersuchung hatte das Ziel zu beschreiben, welche die wichtigsten Gründe für den steigenden CO2-Ausstoss sind.
Das größte Wachstum in Sachen CO2-Ausstoss haben die Länder China und Indien und die Entwicklungsländer zu verzeichnen, während das Wachstum in den Vereinigten Staaten und Europa sehr viel niedriger ist, aber auf einem höheren Niveau liegt. Die ehemalige Sowjetunion liegt aufgrund sinkender Energieverbräuche auf dem Niveau von 1989.
Beunruhigend ist, dass die stärksten Wirtschaftsregionen keinen Rückgang mehr bei der Energieintensität verzeichnen können. Der Energievebrauch in Relation zum Bruttosozialprodukt stabilisiert sich oder wächst sogar wieder leicht.
12. Oktober 2007