Monatsarchiv für November, 2007

Stromfresser – alte Haushaltsgeräte

Gefrier- und Kühlschränke älterer Bauart können erheblich mehr Strom verbrauchen als neuwertige Geräte. Ebenso sieht es bei Geschirrspülern und Waschmaschinen aus.

Vor allem die verbesserte Isolierung bei Kühlaggregaten trägt zur Verringerung des Stromverbrauchs bei. Allerdings ist das nicht bei allen Geräten der Fall, so dass man sich vor dem Kauf genau informieren sollte.

Bei anderen großen Haushaltsgeräten wie z.B. Geschirrspülern oder Waschmaschinen können intelligente Sensoren den Stromverbrauch derart regeln, dass maximal nur soviel Wasser erhitzt wird, wie bei der Anwendung auch gebraucht wird. U.a. erkennen diese Sensoren, wie stark das benutzte Wasser verschmutzt ist und regulieren dann die Wassermenge.

Somit kann man bei einem defekten alten Gerät überlegen, ob eine Reparatur noch sinnvoll ist oder den Kauf eines neuen sparsameren Gerätes erwägen.

Unser Tipp heute:

Mit einem Energiekostenmessgerät ältere Haushaltsgeräte auf deren Stromverbrauch testen. Ein Energiekostenmessgerät gibt es schon ab 10,-€ zu kaufen. (oder noch günstiger vom Nachbarn ausleihen)

bisher 4 Kommentare 16. November 2007

Standby-Strom – die unbemerkte Verschwendung

Schaltet man ein Gerät aus, ist es zwar aus, aber nicht der Stromverbrauch. Durch Standby-Betrieb werden in Deutschland jedes Jahr ca. 20 Milliarden Kilowattstunden verbraucht. Damit läuft mindestens ein Großkraftwerk jedes Jahr nur für den Standby-Betrieb.

Der Fernseher, Videorekorder oder Sat-Receiver – alle Geräte verbrauchen Strom im Standby.
Man sollte lieber auf den Luxus verzichten und die Geräte manuell vom Stromkreis trennen, z.B. mit einem Kippschalter an einer Mehrfachsteckdose.

Wem das zu anstrengend ist, findet hier Alternativen:

- Geräte an einen Energiesparadapter anschliessen (http://www.innovativ-in.de/blog/2007/10/30/standby-stromfresser)
Der Adapter schaltet die Standby-Geräte nach 3 Minuten automatisch ganz ab.

- Ein so genannter Standby-Killer TV. Dieser trennt den Fernseher nach wenigen Sekunden vom Stromkreis. Mit Hilfe der Fernbedienung schaltet man das TV-Gerät ganz einfach wieder ein. (Tipp: Den Standby-Killer mit einer Master-Slave Steckdose verbinden.)

jetzt kommentieren? 08. November 2007

Mit Tageslichtlampen gegen Winterdepression

Konventionelle Glühbirnen und Leuchtstoffröhren decken nur einen geringen Teil des natürlichen Lichtspektrums ab.
Der Mensch benötigt aber für einen ausgeglichenen Lebensrhythmus ein breites Lichtspektrum. Z.B. wird Vitamin-D nur mit UV-A und UV-B Strahlung erzeugt. Auch unser Immunsystem reagiert sensibel auf fehlendes Sonnenlicht.

Die saisonabhängige Depression (auch Winterdepression) ist u.a. auf fehlendes Licht der Sonne mit ihrem breitem Lichtspektrum zurückzuführen.

Diesen Sonnenlichtmangel kann man durch Vollspektrum-Tageslichtlampen vorbeugen. Idealerweise gibt es seit Neuerem diese speziellen Leuchten als Energiesparversion für Standardfassungen (E27).

Auf diese Weise kann man Energie sparen, während das Vollspektrumlicht für eine angenehmere Atmosphäre sorgt, entweder bei der Arbeit oder im Wohnzimmer.

jetzt kommentieren? 02. November 2007


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